Hungerstreik von Flüchtlingen
Sehr geeehrte Herr/Frau ......................................................................
als Mitglied der Bürgerinitiative Asyl Regensburg und des Sprecherrates des Bayerischen Flüchtlingsrates verfolge ich mit großer Betroffenheit alle mir zugänglichen Informationen über den verzweifelt/ entschlossenen Hungerstreik der Flüchtlinge, die in den entlegenen Flüchtlingslagern Breitenberg und Hauzenberg (Landkreis Passau) zwangsweise untergebracht sind....
So groß meine Betroffenheit ist, so groß ist meine Empörung über die seit 30 Jahren bestehenden Zustände, die Menschen immer wieder zu solch verzweifelten, gesundsheitsschädigenden bis zu lebensbedrohlichen Formen des Protestes führen, wie ich es seit Anfang der 80er Jahre immer wieder in Wellen erleben mußte. Wie sich die derzeitige "Welle" weiter entwickelt, mit welchen Folgen für die derzeit Hungerstreikenden, evtl. Ausbreitung auf weitere Flüchtlingslager... ist derzeit nicht absehbar. Klar ist nur: Solange die Anfang der 80er Jahre mit dem erklärten Ziel der "Abschreckung" eingeführten Zwangsmaßnahmen gegen Flüchtlinge weiter bestehen, solange wird es immer wieder dazu kommen! Zu Beginn des Hungerstreiks hat der Bayerische Flüchtlingsrat wie folgt kommentiert: " Dass Flüchtlinge jetzt zu lebensbedrohlichen Protestformen greifen, ist die bedauerliche Konsequenz der Bayerischen Isolations- und Lagerpolitik. Seit mehr als einem Jahr werden Änderungen versprochen, jetzt muss endlich gehandelt werden“. Dem stimme ich uneingeschränkt zu! Mehr...
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